Selbsthilfe 2.0 – Digitales Gruppenangebot für Angehörige von suchtkranken Menschen

Die Selbsthilfegruppe für Angehörige des Freundeskreises Oppenheim geht in Kooperation mit dem Diakonischen Werk Rheinhessen ab Ende März neue Wege.

Vor dem Hintergrund des bisherigen Lockdowns sowie den anhaltenden coronabedingten Beschränkungen waren in den vergangenen Monaten leider keine persönlichen Gruppentreffen für Angehörige von suchtkranken Menschen möglich. Vielen Teilnehmenden fehlte der regelmäßige Austausch und die gegenseitige Unterstützung sehr, insbesondere in dieser schwierigen Situation. Auch Peter Reuter von der Suchtberatungsstelle des Diakonischen Werkes Rheinhessen in Oppenheim vermisst das regelmäßige Gruppenangebot: „In meinen Beratungsgesprächen habe ich es immer wieder mit Menschen zu tun, die nicht wissen, wie sie mit der Suchterkrankung ihres Angehörigen umgehen sollen oder die schlichtweg mit der ganzen Situation überfordert sind. Vor dem Lockdown konnte ich den Ratsuchenden auch immer die regelmäßigen Gruppentreffen der Selbsthilfe empfehlen. Ich wusste, dass sie dort Halt und zusätzliche Unterstützung erhielten. Leider ist dies in denen letzten Wochen und Monaten aufgrund der Pandemie weggebrochen.“  Dies soll sich nun wieder ändern. Daher haben sich die Selbsthilfegruppe und die Suchtberatungsstelle gemeinsam dazu entschlossen, ab dem 31.03.2021 ein digitales Gruppenangebot für Angehörige über die Videoplattform Zoom anzubieten. Das Angebot wird immer mittwochs von 16.30 Uhr bis 18 Uhr stattfinden.

Weitere Informationen sowie die Einwahldaten erhalten Sie nach einer Anmeldung unter 06133-57899-11 oder suchtberatung@diakonie-rheinhessen.de


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